Yoga-Apps im Test

Ich möchte Ihnen zwei deutschsprachige Yoga-Apps für das iPad vorstellen. Beide habe ich bereits persönlich über einen längeren Zeitraum getestet. Die Yoga-Apps stehen als Vollversion im iTunes App-Store bereit.

Beide Anwendungen bieten Ihnen außerdem eine Reihe vorgefertigter Yoga-Programme sowie ein Verzeichnis der verschiedenen Asanas – dies bedeutet soviel wie „Haltung“ und beschreibt die einzelnen Positionen.

Yoga-App: Alles in einem Yoga

Die erste Yoga-App ist „Alles in einem Yoga“ und sie hat laut Beschreibung im iTunes App-Store mehr als 3 Millionen Nutzer. Die App ist optisch sehr ansprechend und benutzerfreundlich aufgebaut. Ihnen stehen ein sehr umfangreiches Asanas-Verzeichnis mit 300 verschiedenen Posen und Atemübungen zur Auswahl. Die 45 verschiedene Yoga-Programme sind in die vier Kategorien Grundstufe, Mittelstufe, Oberstufe und Guru unterteilt, so dass auch Yoga-Anfänger mit dieser App trainieren können.

Alles in einem Yoga AppBesonders positiv fällt die Gliederung der einzelnen Yoga-Haltungen bzw. -Positionen auf. So können Sie sich beispielsweise nur Übungen im Stehen, Sitzen oder Liegen anzeigen lassen. Außerdem werden Ihnen die Muskelgruppen, die bei der jeweiligen Übung aktiviert werden, übersichtlich dargestellt. Bei jedem Yoga-Programm können Sie zudem zwischen 16  Hintergrundmusikstücken wählen und die Sprachausgabe ein- oder ausschalten. Zudem können Sie anhand des integrierten Kalenders ihre bereits absolvierten Yoga-Programme sowie die mit Yoga verbrachte Zeit verfolgen.

Nachteil: Ich vermisse bei dieser App gänzlich medizinische Hinweise, beispielsweise wann man eine Übung nicht ausführen sollte. Deshalb sollten Sie sich vorher bei Ihrem Arzt erkundigen, ob Sie mit dem Yoga-Training beginnen können. Außerdem sollten sich Einsteiger vorab mit den einzelnen Asanas und deren korrekter Ausführung und Körperhaltung vertraut machen, damit ein gesundes Yoga-Workout sichergestellt ist.

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Yoga-App: iYoga

iYoga +HD“ ist der Name der zweiten Yoga-App. Die (anfängliche) Downloadgröße von nur 1,8 MB scheint auf den ersten Blick vorteilhaft. Insgesamt beinhaltet diese Yoga-App Videos zu 58 Asanas und acht vorgefertigte Programme in zwei Schwierigkeitsstufen. Für den mobilen Einsatz empfehle ich vorab den Download der verschiedenen Yoga-Videos mit einer WLAN-Verbindung. Weitere Programme sind als In-App-Kauf möglich.

iYogaDie Videos zu den jeweiligen Yoga-Übungen sind so aufgebaut, dass Sie immer mit einer Einsteiger-Variante beginnen. Wenn Sie diese erfolgreich absolviert haben können Sie das nächste Video mit einer anspruchsvolleren Ausführung der Übung bzw. Haltung starten. Somit können auch Yoga-Einsteiger diese App verwenden.

Daneben finden Sie auch in dieser Yoga-App ausführliche Beschreibungen zu jeder Übung inklusive deutscher und traditioneller Bezeichnung der Asanas. Sie erhalten ebenfalls medizinische Zusatzinformationen darüber, bei welchen Leiden oder akuten Problemen Sie besser eine andere Übung wählen sollten.

Nachteil: Diese Yoga-App bietet keine Gliederung der verschiedenen Asanas. Zudem können Sie kein eigenes Training zusammenstellen.

Fazit von Sport-Blogger Sebastian Wächter

Welche der beiden Yoga-Apps nun als besser zu bewerten ist, hängt von Ihrem Geschmack ab. Beide Anwendungen sind aufgrund ihrer detaillierten Videodokumentation der verschiedenen Yoga-Positionen und dem umfangreichen Hintergrundwissen eine super Trainingshilfe.

Musik-Tipp: Nachdem ich Ihnen bereits zwei deutschsprachige Apps für ein erfolgreiches Yoga-Training vorgestellt habe, möchte ich an dieser Stelle auf die englischsprachige Yoga-App „DailyYoga“ verweisen. Diese beinhaltet sechs wunderbare und kostenlose Yoga-Sounds. So können Sie ihr Yoga-Workout musikalisch begleiten lassen.

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